Forschung
KI-Tutoren einzuführen, ohne ihre Wirkung zu untersuchen, ist unverantwortlich.Also lassen wir unseren untersuchen.
KI soll Lehre stärken, nicht aushöhlen. Behaupten kann das niemand ohne Belege. Deshalb veröffentlichen wir eigene Forschung und lassen unser System von einem staatlichen Institut unabhängig untersuchen.
Von uns verfasst
Unsere Position zu KI in der Lehre.
Vom bidt durchgeführt, nicht von uns
AIffectiveness: eine unabhängige Studie an zehn Hochschulen.
Das bidt wurde vom Freistaat Bayern gegründet und ist ein Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Es stellt die Fragen, erhebt die Daten und interpretiert die Ergebnisse. Wir liefern das System und die Nutzungsdaten, sonst nichts.

Erste Ergebnisse
Sommersemester 2025. Erhoben und ausgewertet vom bidt-Forschungsteam.
Wie die Daten erhoben werden
Nicht ob KI wirkt, sondern wo sie wirkt und wo nicht. In echten Kursen, nicht im Labor. Jedes Semester folgt demselben Rhythmus.
Vor dem Kurs
Ausgangsbefragung
Studierende antworten in OneTutor, bevor sie damit arbeiten.
Während des Semesters
Nutzungsdaten
Anonymisierte Interaktionen aus großen Vorlesungen wie aus kleinen Seminaren.
Am Kursende
Folgebefragungen
Studierende in OneTutor und in der Veranstaltung, Lehrende separat per E-Mail.
Nach dem Semester
Auswertung und Veröffentlichung
Das bidt wertet aus, veröffentlicht, und der Zyklus beginnt mit der nächsten Kohorte von vorn.
Was gemessen wird
Lernwirksamkeit, Engagement, Prüfungsvorbereitung und Rückmeldungen zur Lehre, dazu wie sich das Vertrauen in KI über die Zeit entwickelt.
Was veröffentlicht wird
Alles, was die Studie findet, auch die Ergebnisse, die nicht für uns sprechen.

Ich hoffe, dass wir am Ende genau verstehen, wo diese Systeme nützlich sind und wo nicht. Es geht nicht nur darum, ob es funktioniert, sondern in welchem Kontext: große Vorlesungen gegenüber kleinen Seminaren, oder faktenbasierte gegenüber argumentativen Fächern.
Prof. Dr. Alexander Pretschner
Lehrstuhl für Software & Systems Engineering, TU München. Wissenschaftlicher Direktor, fortiss. Gründungsdirektor des bidt. Mitgründer und Chief Scientific Officer, OneTutor.
Beteiligte Hochschulen








Artikel und Neuigkeiten

Ein KI-Tutor geht in die Lehre: Erste Ergebnisse
Eine neue Studie untersucht, wie Studierende und Dozierende an zehn bayerischen Hochschulen OneTutor im Sommersemester 2025 erlebt haben. Die meisten Dozierenden sehen es als sinnvolle Ergänzung ihrer Lehre, während Studierende es vor allem zur Prüfungsvorbereitung nutzen.

Sommersemester 2025: erste Erkenntnisse zu KI-Tutoren in der Hochschullehre
84 Kurse an 10 bayerischen Hochschulen, 31 Lehrende und über 1.500 Studierendenrückmeldungen. Die vollständige Fallstudie behandelt die Methodik, die Zufriedenheitskennzahlen und was diese ersten Erkenntnisse für KI in der Hochschullehre bedeuten.

„Wir wollen verstehen, wo KI-Tutoren sinnvoll eingesetzt werden können“
Alexander Pretschner über die Entwicklung von OneTutor und seine Rolle in der Hochschullehre: wie KI Lehrende unterstützen kann, wie sie das Lernen personalisiert und warum Evidenz mehr zählt als Behauptungen.

Bayern wird zum Reallabor für KI in der Lehre
Zehn bayerische Hochschulen arbeiten mit dem bidt zusammen, um KI im Hörsaal zu testen. Das Projekt untersucht den tatsächlichen Lernerfolg von OneTutor in realen Lehrsituationen, statt über ihn zu spekulieren.

